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Firmennews

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02 Dez 2021

Drahtrotation – ein Novum von Sodick

Sodick freut sich, die neue ALC iGroove Edition ankündigen zu können - eine Reihe von innovativen Technologien, die standardmäßig in den Sodick Drahterodiermaschinen der ALC400- und ALC600-Baureihe eingesetzt wird. Diese iGroove-Entwicklungen wurden von Sodick drei "I-Konzepten" angetrieben: Innovation, Intelligenz und Initiative.

Alle Modelle der ALC400- und ALC600-Baureihe sind mit dem neuen, patentierten Drahtrotationsmechanismus von Sodick ausgestattet. Dazu kommen noch eine deutlich verbesserte „Stepcut“ Technologie und eine Reihe von Automatisierungsmöglichkeiten sowie größere dielektrische Tanks.

Neuer Mechanismus der Drahtrotation

Diese, von Sodick neu entwickelte und patentierte Technologie versetzt den Draht während des Feinschnitts in Rotation, so dass die Werkstücke von der Oberseite bis zur Unterseite stets mit der "unverbrauchten" Ober­fläche des Drahtes bearbeitet werden.

Konventionell werden Drahtelektroden einzig durch die Drahtspannung und Drahtlaufgeschwindigkeit gesteuert und gleichzeitig durch die Führung positioniert. Die Sodick iGroove Rotation sorgt für eine zusätzliche Kontrolle über den Draht und führt zu höherer Oberflächenqualität und geometrischer Genauigkeit, wobei zugleich der Drahtverbrauch minimiert wird – und damit eine bestmögliche ökologische Lösung mit höchster Qualität der EDM-Bearbeitung kombiniert wird.

Verbesserte „Stepcut“ Technologie

Die iGroove Technologie beinhaltet neue Stufenbearbeitungsfunktionen, die entwickelt wurden, um einfach und bequem Probleme wie die typischen "streifigen" Präzisionsfehler zu überwinden, die auftreten können, wenn sich die Plattenstärke plötzlich ändert, zum Beispiel an einer Senkung oder einem Loch. Beispielwerkstücke, die Sodick mit der iGroove Technologie bearbeitet hat, haben gezeigt, dass der streifenförmige Präzisionsfehler im Vergleich zur konventionellen Bearbeitung um bis zu 50 % reduziert werden können. Um die neuen Einrichtungen zu unterstützen, wurde der Technologiedatenbank erweitert, um eine noch größere Auswahl an Materialien zu erfassen.

Darüber hinaus ermöglicht iGroove den Anwendern die optimalen Bedingungen visuell mit Hilfe von Bildschirmsymbolen auszuwählen. Die „Stepcut-Mesh FTC“ Funktion bietet den Maschinenbedienern die Möglichkeit an, ein Programm mit multiplen Schnittpositionen zu erstellen. Ebenso einfach ist es, eine Bearbeitungsaufgabe zu programmieren, die den 1. Schnitt auf alle Schnittpositionen projiziert und anschließend jede Schnittposition einzeln fertigbearbeitet.

Mehr Möglichkeiten für die Automatisierung

Die Maschinen der ALC-Serie iGE verfügen über eine Reihe fortschrittlicher Technologien zur Unterstützung der Automatisierung, darunter natürlich auch der Einsatz des zuverlässigen und bewährten Linearmotors aus Sodick eigener Entwicklung und Produktion.

Darüber hinaus sind die Maschinen mit dem Drahteinfädelsystem FJ-AWT ausgestattet, das die Wiederaufnahme der Bearbeitung nach Drahtriss ermöglicht. Reißt ein Draht während der Bearbeitung, wird dieser automatisch wieder eingefädelt und die Bearbeitung wird fortgesetzt.

Zu den erweiterten Verwaltungsfunktionen gehören digitale Überwachung der Bearbeitungsflüssigkeit (Filterdruck, Flüssigkeitsstand, Fluidtemperatur) sowie TH COM - eine Korrekturfunk­tion bei thermischer Ausdehnung. Damit wird das gesamte Spekt­rum der Temperaturbedingungen, die bei der Präzisionsbearbeitung bis hin zur Schruppbearbeitung vorherrschen, unter Kontrolle gehalten, unterstützt durch eine Log-Funktion und einer Temperaturanzeige des Maschinenumfelds.

Eine weitere Funktion ist S³Core – ein automatisches Kernaufnahmesystem, das die Leitgedanken Einfachheit, Stabilität und Sicherheit erfüllt. Die Haupteinheit ist so einfach wie genial und besteht aus einem Magneten und einem Zylinder, ist leicht bedienbar und wartungsfreundlich. Das Gerät ermöglicht einen stabilen Betrieb, ohne dabei das Werkstück zu beschädigen.

Zusätzlich zu all diesen technischen Merkmalen verfügen die Maschinen der iGroove-Edition auch über neu konzipierte, größere Dielektrikumtanks (der ALC400G-Tank wurde von 675 Liter auf über 790 Liter vergrößert, und der ALC600G-Tank ist von 850 Litern auf über 990 Liter vergrößert) mit drei Dielektrikumkammern (Schmutzwasser, Halbreines Wasser und Sauberwasser), was zu einer geringfügig größeren Stellfläche der Maschine geführt hat. Außerdem wurde die Anzahl der Filter von drei auf vier erhöht, um die Filtrationseffizienz weiter zu steigern.

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