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Pressemitteilungen der Aussteller

Engineering mit System

16.02.2010

Engineering mit System heißt den Rücken frei zu haben für das Wesentliche


Engineering-IT allgemein und PLM-Systeme speziell versprechen die Erhöhung der Effektivität und Effizienz im Produktenstehungsprozess. Schaut man in die Prozesse hinein, zeigt sich, dass der Engpass vielfach nicht in der Planung liegt. Nur ein kleiner Ausschnitt der Tätigkeiten der Prozessplanung ist wirksam mit „den üblichen verdächtigen“ Systemen der Engineering IT zu bearbeiten. Denn aus der Nutzenperspektive geht es um
• verbindliche Kommunikationsstrukturen,
• das Durchsetzen „schlanker“ Entwicklungsprozesse und
• die Entlastung von Routineaufgaben.


Es geht darum, Verschwendung zu vermeiden. Der Schwerpunkt liegt darin, dem Planer den Freiraum für seine eigentliche Arbeit zu verschaffen.


Die Ergebnisse der entsprechenden Ablaufanalyse sind vereinfacht im Bild anhand der fünf typischen Tätigkeiten in Entwicklungsbereichen dargestellt.


Demnach verbringen die Planer des im Beispiel zitierten Unternehmens 50% ihrer Zeit mit der Dokumentation bzw. dem Suchen nach Informationen. Fragt man die Planer, wie sie glauben, ihren Tag verbracht zu haben ergibt sich eine etwas andere Gewichtung, die vielfach durch persönliche Abneigungen geprägt ist. Die Abneigung gegen administrative Tätigkeiten zeigt sich besonders deutlich bei den Antworten auf die Frage, wie die Planer gerne ihren Tag verbringen würden. Hier überwiegt die produktive, planerische Tätigkeit. Es sind also vielfach unspektakulärere Maßnahmen der Standardisierung, der Dokumentation bzw. systematischen Datenhaltung gefordert. Es geht darum, den Mitarbeitern im Engineering den Rücken frei zu halten für das Wesentliche.


Systematik kommt vor System

Basis für das effektive und effiziente Engineering ist ein klar definierter Produktentstehungsprozess. Hierzu ist zunächst die Ablaufgestaltung und -optimierung mit der dazugehörigen Informationsgestaltung erforderlich. Erfolgversprechende Ansätze lassen sich wie folgt zusammenfassen:
• Verstehen von Abläufen und Tätigkeiten
• Vereinfachen von Strukturen und Dokumenten
• Verbessern des Zusammenspiels von Produkt- und Prozessgestaltung


Denn organisatorische Maßnahmen im Vorfeld der IT-Einführung sind nach wie vor der größte Hebel für Zeiteinsparungen im Entwicklungsprozess. IT Systeme, hier vor allem PDM bzw. PLM (product life cycle management) –Systeme spielen dann eine wesentliche Rolle, wenn zum Durchsetzen „schlanker“ Entwicklungsprozesse
• verbindlicher Kommunikationsstrukturen und
• die Entlastung von Routineaufgaben gefordert sind.


Planungsunterstützende Software für Fertigungsprozesse

Bei der Industrialisierung spielt die mechanische Fertigung stets eine besondere Rolle. Eine Vielzahl unterschiedlicher Ressourcen, vom Werkzeug und die Spannmittel bis zur Werkzeugmaschine im Rahmen der NC-Programmierung so aufeinander abzustimmen, dass die geforderte Qualität in der benötigten Wiederholgenauigkeit gefertigt werden kann.


PDM-Systeme bieten hier maßgebliche Funktionen, die dem Planer den Rücken frei halten, damit er tatsächlich planen kann. Einige Highlights sind:
• „Finde“-Funktionen für Maschinen, Arbeitsfolgen, Operationen und Betriebsmittel
• Versionsverwaltung für Planungsobjekte wie Einstellpläne, NC-Programme etc
• Dokumentengeneratoren um stimmige Fertigungsinformationen bereitzustellen.


Die Industrialisierung ist aber nur dann erfolgreich, wenn auf Basis der erzeugten Fertigungsinformationen (Einstellpläne, NC-Programme, Spannskizzen,..) tatsächlich auf Knopfdruck gefertigt werden kann. Deswegen ist jeder Planer bestrebt, seine Arbeitsergebnisse abzusichern, bevor diese in der Fertigung „scharf“ geschaltet werden. Doch um die entsprechenden Simulationssysteme nutzen zu können sind geeignete Datenmodelle bereitzustellen. Denn der Anspruch an die Simulation kann nicht höher sein als die Qualität der verfügbaren Daten.


Stammdatenpool für Technologiedaten

In der zerspanenden Industrie kommt den Werkzeugen im Rahmen der Prozeßauslegeung eine zentrale Bedeutung zu. Mit der „IT-Brille“ betrachtet ist das Werkzeug der Träger der Technologiedaten. Deswegen sollte in jeder Fertigungsumgebung den Werkzeugdaten besonderes Augenmerk gewidmet werden, wenn es um PDM-Systeme geht. Empfehlenswert ist die Nutzung sog. Stammdatenpools wie z. B. ToolsUnited bzw. CS-Professional.

Die direkte Einbettung der entsprechenden Logik in etablierte PDM-Systeme erspart dem Anwender dabei viel Arbeit. Anläßlich der Metav präsentiert CIMSOURCE Software hierzu eine entsprechende Lösung auf Basis von Siemens PLM „TeamCenter“.


Fazit

Aufgabe der Engineering-IT ist es vor allem, die Verzahnung von Produkt- und Prozessentwicklung für das Simultaneous Engineering zu ermöglichen. Basis dazu ist ein klar definierter Produktentstehungsprozess. Hierzu ist zunächst die Ablaufgestaltung und -optimierung mit der dazugehörigen Informationsgestaltung erforderlich. Denn Engineering-IT ist erst in zweiter Linie ein IT-Thema, in erster Linie geht es um Prozesse.

Ausstellerdatenblatt

 
 

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